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06.07.2013

Gigantic!

Sie sind wieder da, die beste Band der Welt! Und am 8.10.2013 geben Frank Black und Co. ein Konzert im Huxleys in Berlin.


21.01.2013

Christine and the Queens "Narcissus is back"

Ein Indie-Electropop-Musikprojekt aus Frankreich mit der Sängerin Christine - ein bisschen glamourös, ein bisschen versponnen, ein bisschen queer ... schön/schräg und gut hörbar. Enjoy!


Noch mehr von Christine and the Queens ...

25.09.2012

Sizarr - Potential hoch 10

Sizarr sind im Oktober und November auf Tournee. Leider machen die drei Jungs noch einen Bogen um Berlin. Aber auch dort sollte es genug Leute geben, die auf den Avantgarde Pop-Sound der Band stehen. Drum sei zu hoffen, dass sie sich warm und ganz viel Mut anspielen und dann auch den Weg in die Hauptstadt finden - Metropolentauglich ist ihre Musik ja auf alle Fälle! Zur Entstehung ihres Debüt-Albums "Psycho Boy Happa" mehr auf on3.de



Video "Boarding Time" auf Vimeo (Achtung: mit Berlincontent!)

30.07.2012

Gloomy Signs

Karg und düster, zerbrechlich und unnahbar. So kommen die Songs der drei Musiker des erfolgrichen britischen Trios The XX daher. Nun gibt es einen neuen Song aus ihrem im September erscheinenden, zweiten Album "Coexist". Die Musik bleibt black and beautiful - eben The XX. Enjoy!

The xx - Angels from F L on Vimeo.


22.05.2012

Glücksmoment

Erhöhte Glücksgefühle beim Musikhören habe ich immer, wenn ich stampfenden, handgemachten Indiefolk-Rock von Bands höre, deren beschwingte Klänge in die Beine und deren Texte zu Herzen gehen, so wie bei Mumford&Sons oder The Head and the Heart. Nun hat wieder eine Band mein Herz in erobert: Das Folk-Trio The Lumineers kommt aus einem kleinen Ort in New Jersey und es spielt so vergnügt und umwerfend lebendig, dass es eine Freude ist ihnen zuzuhören. Hoffe, die Band bald live zu erleben und bis dahin: singt Leute, singt und spielt eure Lieder!

"It’s better to feel pain than nothing at all/The opposite of love is indifference"(Stubborn Love)


03.03.2012

A Family in Trouble

Über die Schrecken des Familienlebens - Gänsehautmusikvideo mit sarkastischem Augenzwinkern von The Shins aus dem aktuellen Album "Port of Sorrow". Ich liebe es!

The Shins - "Simple Song" from DANIELS on Vimeo.

06.01.2012

Melancholisches zur Nacht XVII

Heute Nacht steht MzN unter dem Motto: Same, same, but different und es gibt auch so etwas wie ein, naja, kleines Happy End. Mit einer Handvoll Darstellern, einfachsten Mitteln und spartanischem Setting ist Regisseur Dietrich Brüggemann ein nicht minder dramatisches und lebenskluges Musikvideo um das immer brandheisse Thema Beziehungen gelungen, zur Musik von Tim Neuhaus.

04.01.2012

GRANDE musique en miniature

Hinweis: Dieser Post sollte eigentlich schon im Juli 2011 hier stehen. Hatte ich jedoch vergessen. Aber das Projekt ist wirklich sehr witzig und lässt viel Raum für sozialmusikalische Überlegungen. Darum (und weil ich mich gerade sooo sehr nach Sonne und Sommer sehne) habe ich mich entschlossen, es doch noch zu posten.
Ich entdecke gerade wieder mein Herz für Lo-Fi-Musik. Dazu gehört auch die Formation "Orchestre Miniature in the Park" (kurz OMP), das aus einer Sommerlaune heraus gegründet wurde. Das buntgemischte Orchester besteht aus Oberkapellmeister und Sänger Klaus Cornfield (im zweiten Leben Comiczeichner) und einer Vielzahl musikbegeisterter und unternehmungslustiger Leute, ausgestattet mit Kinderinstrumeneten. Mit ihrem Repertoire aus zumeist Cover-Songs, in denen es im weitesten Sinne immer um Sonne(-nschein) und Sommer geht, verbreitet das Strassenmusik-Orchester bei "wilden" Konzerten viel gute Laune und zaubern den erstaunten Zuhörern ein Lächeln ins Gesicht und Herz. Und das obendrein noch sehr charmant. Mitmachen darf, wer ein Instrument spielen kann und ein bisschen Kind geblieben ist :-) Let the sunshine in your heart!


Trailer für eine Doku des OMP über eine Orchesterreise durch Spanien: Mit den Füßen im Himmel - LES PIEDS DANS LE CIEL. D 2011, R: Estelle Beauvais

Hier hört ihr das OMP über das Netz, was aber nix ist, gegenüber einem echten Zusammentreffen mit den Miniaturmusikern.

01.11.2011

Lisa in colors

Uups, das wäre mir ja fast durchgerutscht! Lisa Hannigan, lange Zeit die weibliche Stimme und Begleitung von Damien Rice (und ausserdem die bezauberndste Irin auf der ganzen Welt!), hat ihr zweites Album, namens "Passenger", veröffentlicht. Auch auf diesem Album viele zärtliche, einige fröhliche und manchmal etwas traurige Folksongs. Ganz grosses Dankeschön an T., der mir den Tipp zuspielte und damit genau ins Schwarze traf. 

Lisas Website



31.10.2011

A spiral of violence

Das Debütalbum der britischen Band Clock Opera rückt näher und schürrt bei mir grosse, nein was sage ich, unglaublich hohe Erwartungen. Hier nun das neue und umwerfende Video zum Song "Lesson No.7". Nach ihrem Ohrenschmeichler "Belongings" geht's nun äusserst hart zu Sache.

30.10.2011

i love ... i heart sharks

I Heart Sharks sind "One english boy, one german boy, one lost boy"
Ihr vor mehr als einem Jahr veröffentlichter Song "Wolves" gehört schon seit Monaten zu meinen absoluten Lieblingssongs: tanzbare Indie-Electronica trifft New Wave und Indie-Rock! Der Song stammt von I Heart Sharks - einer jungen Formation aus Berlin mit sehr britischer Attidtüde und dem Wunsch, die Zeit der Adoleszenz ewig währen zu lassen. Dabei trifft man durchaus den Nerv einer Generation, die sich immer wieder neu erfinden will und dabei ganz selbstverständlich auf Altbewährtes und unglaublich oft zitiertes zurückzugreift (anders ist die Retrowelle der letzten Jahre in Musik und Mode nicht zu erklären). Denn schon nach kurzer Zeit des gemeinsamen öffentlichen Musizierens der Hailiebhaber - und weit vor Veröffentlichung ihres ersten Albums in diesem Oktober - scharrt die Band eine junge und sehr treue Fangemeinde um sich, die zu dem noch bei den vielen Live-Auftritten sehr textsicher und singfreudig agiert. I Heart Sharks haben sich ihre große Fanbasis mit zahlreichen Konzertauftritten auf Festivals und im Vorprogramm anderer Bands intensiv erarbeitet und auch die abwechslungsreichen und abwechslungsreichen und kreativen Remix-Versionen, wie z.B. auf der Neuzeit-Maxi Single zu hören, sind dem Willen bekundet, in der Musikszene längere Zeit Fuß fassen zu wollen. Auf dem Weg zu Ruhm und Anerkennung spielt natürlich auch die Veröffentlichung eines Longplayers eine entscheidene Rolle - wohl auch mehr bei der Kritik, als bei den Fans, die ja eh über alle Zweifel bei der Qualität ihrer Band erhaben sind.
Mit ihrem Debütalbum "Summer" hatten sich I Heart Sharks Zeit gelassen und mussten erst einmal über eine Benefiz-Plattform Geld für die Produktion des Albums einsammeln. Dieser Weg hat sich gelohnt, versöhnen sie darauf mit tollen Songwriting, eingängigen Hooks und treibenden Synthies und Beats mit einem ungewöhnlich ungemütlichen Sommer in diesem Jahr - einem heißen Herbst steht also beim Hören dieses Albums nichts mehr im Weg! Wer ausserdem Gelegenheit hat die Band Live zu sehen, dem sei dies hiermit dringend ans Herz gelegt und sollte sich das nicht entgehen lassen, denn einen Großteil ihrer musikalischen Brillianz und Wirkungskraft spielt das Trio auf der Bühne aus. Mit den Jungs von I Heart Sharks kann man nicht nur durch den Sommer sondern durch alle vier Jahreszeiten tanzen und singen. 



Interview beim Dockville Festival
Interview @rote raupe
Komplettes Konzert-Video in Magdeburg
Band-Bio auf Laut.de

19.10.2011

Melancholisches zur Nacht XIII

Kristen Drymala und Christopher Barnes sind Gem Club aus Somerville/Massachusetts. Sie haben mich schon mit den verträumten und nur mit Violine, Pianoklängen und Glockenspiel begleiteten Songs auf ihrer EP "Acid and Everything" widerstandslos überzeugt und in einen (sehr angenehmem) paralysierenden Bann gezogen. Nun folgte im September 2011 ihr Debütalbum "Breakers" aus dem das aktuelle Video zu MzN kommt. Gem Club bleiben sich treu - es gibt weitere introvertierte, sensible und sehnsuchtsvolle Songs zu hören. Überzeugt euch selbst mit dem zärtlich und sinnlich daher kommenden "Twins" von Gem Club:

Gem Club - Twins from Gem Club on Vimeo.

Auf der Vimeo-Site von Gem Club gibs noch weitere wundervolle Videos zu sehen, die BriAnna Olson produziert hat. 
 Gute Nacht!

27.09.2011

Völlig losgelöst ... mit Other Lives

Ein bisschen Science-Fiction und Aufbruch in ferne Welten, die wiederum einen Blick in unser Inneres wagen. Nach Eva Milner von den Hundreds im Solac-Clip, schlüpft jetzt auch Jonathon Mooney, Sänger der US-Indie-Rockband Other Lives (Website) aus Oklahoma, in den Raumanzug und macht sich auf Entdeckungsreise durch die unendlichen Weiten des Universums und Bewusstseins. Auf sowas stehe ich ja visuell ganz dolle. Zumal das zweite Album "Tamer Animals" der Other Lives auf meinem MP3-Player gerade in Heavy Rotation der letzten Wochen läuft. Lost in Mind & Space ... just fantastic!

 "I was in the heat,
I don’t mind, I’m so far away.
But it feels like forever on the run.
When your mind turns to fiction.
"

Other Lives - For 12 (Official Video) from tbdrecords on Vimeo.

31.08.2011

Melancholisches zur Nacht X

So Leute, nun ist es endlich soweit. Ihr musstet lange warten auf die zehnte Ausgabe von MzN. Entschuldigt bitte vielmals! Es war ja nun auch nicht so, dass ich diesem schönen, blauen Gefühl in den vergangenen Wochen nicht nachgeben konnte. Aber ein paar sehr nette Menschen, viele Unternehmungen, Sonnenstrahlen, die sich ab uns zu mal durch die Wolken quälten, und ein kurzer Kurzurlaub hatten mich doch abgelenkt vom üblichen "blues in my mind". Was auch wieder schade ist, weil so ein paar musikalische Leckerbissen an mir nur vorbeischrammten, oder ganz abgeperlt sind. Wollte ich vor ein paar Monaten noch mit einem bitterschwersüssen Song vom letzten Ja,Panik-Album auftrumpfen (Sorry Jungs, aber ein ander Mal, versprochen!), habe ich mich nun für zwei eher leise und doch intensive Songs entschieden. Das erste Video kommt von einem eher noch unbekannten Künstler, das zweite Video ist mit einem Song von guten alten Bekannten unterlegt. 
Zunächst also eine feine Indie-Ballade von "The Good Morning Diary", hinter dem Namen dieses vielversprechenden Soloprojekts steht der Hamburger Singer-/Songwriter Chris Busek [Website]. Und wir sehen: animierte Strichfiguren können auch sehr einsam sein:


Folgt nun einem etwas seltsamen Protagonisten und der Musik meiner favourite "Bluescombo" The National, die exklusiv für den Soundtrack eines Computerspiels einen Song beisteuerten. Nach dem Überflieger-Album "High Violet" hat die Indie-Band um Sänger Matt Berninger wieder einen wunderbaren, gefühlsstarken Song geschrieben, der Gänsehaut verursacht und durch die eigenwilligen Bilder noch verstärkt wird. Fans des Games "Portal 2" - bzw. der Band aus New York - konnten in einem Contest ihrer Fantasie freien Lauf lassen und selbstproduzierte Videos einschicken. Gewinner wurde C.F.Meister [Website], der eine Sockenpuppe zum tragischen Held seines Videos werden liess. Sehr sehenswert und noch beeindruckender der Song. Geniesst, und lasst euch den Blues nicht verderben!

22.08.2011

Woof! Miaow!

Die von mir unumwunden masslos verehrte Band "The Head and the Heart" aus Seattle in ihrem neuen, heimgebastelten und sehr aparten Muskivideo zum Song "Cats & Dogs": 


via

19.08.2011

2011: A world in fire!

Das Jahr 2011: überall auf der Welt geologische und politische Erschütterungen. Unruhen, Aufruhr und Rebellion der (jugendlichen) Massen setzen autokrate Regime, aber auch westliche Demokratien unter Druck und Erklärungsnotstand. Das Indie-Bandkollektiv Wu Lyf, aka World Unite! Lucifer Youth Foundation, aus Manchester liefern mit ihrer Debütscheibe "Go tell fire to the Mountain" den Soundtrack dieser Erscheinungen - Musik und Gesang klingen schroff, metaphysisch romantisch und zwingend aufrüttelnd, aber manchmal eben auch total nervtötend. Modest Mouse trifft auf Joy Division. Mehr bleibt mir da nicht zu sagen. Schon heute meine musikalische Neuentdeckung 2011 - basta!

WU LYF - DIRT from LUCIFER YOUTH FOUNDATION on Vimeo.


23.06.2011

Berlin Sunrise

Berlin im Song: diesmal "Berlin Sunrise" von Finks 2011er Album "Perfect Darkness". Der Engländer Finian Greenall, alias Fink, wechselte 2006 erfolgreich vom Electro-Produzenten ins bluesige Singer/Songwriter-Metier und spielt heute mit Begleitung als Trio im Berliner Quasimodo-Club.  
Update: SpiOn-Video zum Fink-Konzert in Berlin.
Bei aller finkscher Berlinschwärmerei, gänzlich unerreicht bleibt jedoch sein grossartiger Song "This is the thing":

Fink@myspace

01.06.2011

Paris by Night with James Vincent McMorrow

Ihr wisst es ja: ich schwärme für die Nacht, für stille, eindringliche Songs und für die Stadt aller (europäischen) Städte: Paris, naturellement! Dem Dubliner Sänger James Vincent McMorrow geht es wohl ähnlich und er war auf seiner Tour durch Europa auch in der französichen Hauptstadt und performte dort des nachts den Song "We are Ghosts". Ich habe McMorrow vor ein paar Tagen im Frannz-Club gesehen. Es war ein minimalistisches, unaufgeregtes und intensives Konzert mit einem gutgelaunten, sympathischen Sänger am Mikrofon, der nur mit Akustikgitarre auf der Bühne stehend, Songs aus seinem Debütalbum "Early in the Morning" spielte. Nicht nur die hohe, kehlige Stimmlage McMorrows erinnert mich an den Indie-Folk-Singer-Songwriter Justin Vernon, auch die Entstehungsgeschichte seines Debüts ähnelt der des Albums "For Emma, Forever Ago" von Bon Iver. Vernon zog sich für einige Monate in eine einsame Jagdhütte zurück, um die Trennung von seiner Freundin zu verarbeiten und sich den Schmerz von der Seele zu singen. McMorrow hatte eine etwas andere Motivation für seinen fünf monatigen Rückzug an die irische Küste, er wollte in Ruhe und mit enfachen Mitteln seine Kreativität entfalten. Und das ist ihm gelungen, wenn man das Ergebnis hört: ein bewegendes, feinsinniges und lebenskluges Album. Der von mir sehr verehrte Damien Rice bekommt nun mit McMorrow starke Konkurrenz aus seiner eigenen Heimat. Weitersagen!!


Website von James Vincent McMorrow
Artikel im Rolling Stone

25.05.2011

Hörfutter: Damien Rice

Nach dem letzten Album "9" von 2006 und anschliessender Tour hatten sich Musiker Damien Rice und Muse/Sängerin Lisa Hannigan 2007 sowohl privat, als auch beruflich voneinander getrennt. Wer nun hoffte, Mr. Rice wird diese Trennung musikalisch in Form eines neuen Albums verarbeiten, ist bislang enttäuscht worden. Nur wenig neues Songmaterial kam den Fans zu Ohren. Dabei ist Damien Rice viel in Kollabarationen mit anderen Künstlern zu hören und engagiert sich für diverse Charity-Projekte. Seit ein paar Wochen gibt es auch endlich einen neuen Song von ihm:


Ebenfalls uneingeschränkt hörenswert, allerdings schon etwas älter, dieser grossartig performte Coversong "To Love Somebody" (von den Bee Gees!) mit Ray LaMontagne und Damien Rice:


Lamb haben musikalisch auch nachgelegt und nach ihrer Ende 2010 zurückgenommenen Auflösung ein weiteres und nun mehr fünftes Album namens "5" rausgebracht. Und darin enthalten ebenfalls ein Song mit Damien Rice, der "Back To Beginning" heisst: 


Auf TheLastBeat gibt es einen kleinen Artikel zur Bandgeschichte und eine Doku zur Entstehungsgeschichte des aktuellen Albums "5" zu sehen.


Wer sich nun aber an die "gute alte Zeit" mit der Lisa Hannigan zurückerinnern will, der klickt hier [*schnüff*].