“Girl comes up to me and says “What you driving?”. I said “Bugatti”
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16.11.2014
27.07.2012
Elektronik-Metaphorik
Mal wieder an dieser Stelle etwas elektronisches Geklimper mit metaphorischem Bewegtbilderbeiwerk, heute von Phon.o. Höre dessen Album "Black Boulder" - dessen grosses Potenzial sich mir nicht gleich beim ersten Hören erschloß (Shame on me!) - nun ziemlich häufig im Repeatmodus auf meinen Wegen durch die Stadt. Hier nun Phon.o "Leave A Light On" feat. Tunde Olaniran. Enjoy!
07.12.2011
Das grosse Fressen
Das Akustik-Techno-Trio Brandt Brauer Frick aus Wiesbaden ist zum Ensemble angewachsen und hat sich mit der Sängerin Emika Verstärkung ins Studio und auf die Konzert-Bühnen geholt. Schon im Oktober wurde uns ein neues, nun mehr zweites Album mit dem Titel "Mr. Machine" beschert. Daraus nun hier ein wunderbares Video mit süffisant-dekadenten Bildern und musikalisch allemal wieder auf der Höhe. Ein Festschmaus - nicht nur für Fans handgemachter, fusionierter Electromusik mit "analoger Menschlichkeit". Wohl bekomm's!
Live auch am 18.12. in der Volksbühne in Berlin zu erleben.
30.10.2011
i love ... i heart sharks
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| I Heart Sharks sind "One english boy, one german boy, one lost boy" |
Ihr vor mehr als einem Jahr veröffentlichter Song "Wolves" gehört schon seit Monaten zu meinen absoluten Lieblingssongs: tanzbare Indie-Electronica trifft New Wave und Indie-Rock! Der Song stammt von I Heart Sharks - einer jungen Formation aus Berlin mit sehr britischer Attidtüde und dem Wunsch, die Zeit der Adoleszenz ewig währen zu lassen. Dabei trifft man durchaus den Nerv einer Generation, die sich immer wieder neu erfinden will und dabei ganz selbstverständlich auf Altbewährtes und unglaublich oft zitiertes zurückzugreift (anders ist die Retrowelle der letzten Jahre in Musik und Mode nicht zu erklären). Denn schon nach kurzer Zeit des gemeinsamen öffentlichen Musizierens der Hailiebhaber - und weit vor Veröffentlichung ihres ersten Albums in diesem Oktober - scharrt die Band eine junge und sehr treue Fangemeinde um sich, die zu dem noch bei den vielen Live-Auftritten sehr textsicher und singfreudig agiert. I Heart Sharks haben sich ihre große Fanbasis mit zahlreichen Konzertauftritten auf Festivals und im Vorprogramm anderer Bands intensiv erarbeitet und auch die abwechslungsreichen und abwechslungsreichen und kreativen Remix-Versionen, wie z.B. auf der Neuzeit-Maxi Single zu hören, sind dem Willen bekundet, in der Musikszene längere Zeit Fuß fassen zu wollen. Auf dem Weg zu Ruhm und Anerkennung spielt natürlich auch die Veröffentlichung eines Longplayers eine entscheidene Rolle - wohl auch mehr bei der Kritik, als bei den Fans, die ja eh über alle Zweifel bei der Qualität ihrer Band erhaben sind.
Mit ihrem Debütalbum "Summer" hatten sich I Heart Sharks Zeit gelassen und mussten erst einmal über eine Benefiz-Plattform Geld für die Produktion des Albums einsammeln. Dieser Weg hat sich gelohnt, versöhnen sie darauf mit tollen Songwriting, eingängigen Hooks und treibenden Synthies und Beats mit einem ungewöhnlich ungemütlichen Sommer in diesem Jahr - einem heißen Herbst steht also beim Hören dieses Albums nichts mehr im Weg! Wer ausserdem Gelegenheit hat die Band Live zu sehen, dem sei dies hiermit dringend ans Herz gelegt und sollte sich das nicht entgehen lassen, denn einen Großteil ihrer musikalischen Brillianz und Wirkungskraft spielt das Trio auf der Bühne aus. Mit den Jungs von I Heart Sharks kann man nicht nur durch den Sommer sondern durch alle vier Jahreszeiten tanzen und singen. I Heart Sharks - Neuzeit from I Heart Sharks on Vimeo.
Komplettes Konzert-Video in Magdeburg
Band-Bio auf Laut.de
18.09.2011
R.I.P. DJ Mehdi
Der französische DJ und Electro-Produzent Mehdi Favéris-Essadi aka DJ Mehdi verstarb im Alter von nur 34 Jahren vor ein paar Tagen bei einem tragischen Unfall (Meldung auf Spex). Der Musiker verband sehr erfolgreich Elemente aus Hip-Hop, House und Techno in seinen Produktionen, deren Markenzeichen ein flirrend funkiger Beat und wummernde Bässe waren. Ein begnadeter Soundkünstler ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen - und das einfach mal viel zu früh.
18.08.2011
Yelle - Double Feature
Yelle ist der Künstlername der französischen Sängerin Julie Budet und ein Akronym von "You enjoy life". Mit den von 80er-Jahren Synthieklängen durchsetzten Elektrobeat-Chansons auf ihrer aktuellen Scheibe "Safari Club Disco" liefert auch Yelle den Soundtrack eines Sommers, der sich einfach nicht einstellen mag. Dazu gibs ein nettes Video:
06.07.2011
Datenübertragungsküsschen
Knutscht Euch, Genossinnen und Genossen!
Zum Welttag des Kusses gibt es heute etwas Schönes auf die Ohren und Augen.
Wer nun noch nicht genug hat, für den gibt es noch ein bisschen Aufklärung über berühmte Küsse der Photogeschichte.
04.07.2011
Caffeine Junkies
Im monotonen Büroalltag ist Koffein das Schmiermittel schlechthin. Die kapitalistische Business-Maschine wird am Laufen gehalten durch viele, viele Becher Kaffee, die die fleissigen Arbeitstierchen trinken um in Bewegung zu bleiben. Enjoy the Video "Caffeine" (Konzept und die Illustrationen von Danae Diaz und Benjamin Karre) des minimalistischen Electro/Jazz-Trios Brandt Brauer Frick.
07.06.2011
Bee-onic Sound Tinkering
Es summt und brummt wieder im musikalisch vielfältigen Mikro- und Makrokosmos des Naturliebhabers Dominik Eulberg. Der Electroproduzent aus dem Westerwald wandelt auf seinem vierten Album "Diorama" wieder auf den Spuren der Natur und gibt sich inspiriert von Flora und Fauna, denen er ein weitmaschiges Netz aus Minimal, Trance und Ambient umlegt. "Der Tanz der Glühwürmchen" ist Beispiel (eben auch visuell) für Eulbergs Natur inspirierte Kompositionen und seine Faszination für die Wunder derselbigen. Listen to the green and save our nature!
16.04.2011
Der letzte Schrei
James Blake ist ein grossartiger Musiker und unglaublich talentiert. Und ja, sein richtungsweisender Stil, der Dubstep und Soul mit atmosphärisch kratzenden, tief wummernden Bassflächen virtuos verbindet, ist auch nicht ganz leicht zugänglich. Aber die ausdauernde Beschäftigung mit seiner Musik wird belohnt! Sei es mit intensiven Emotionen beim Hören der Songs, als auch mit sehr persönlichen Einblicken in eine zeitgemäss minimalistisches Songwriting. Es wurde schon berichtet, dass Menschen während Blakes Live-Auftritten so tief berührt waren, dass sie plötzlich auf der Tanzfläche weinten. Die Mythenbildung um Blake nimmt schon an Fahrt auf. Heute Abend gibt es die Möglichkeit den Wunderknaben Blake im Club Berghain zu sehen und seine Arrangements mit allen Sinnen zu geniessen und sich die Tränen aus den Augen zu wischen, wenn sich Rührung und Verzückung treffen. Leider wird Blakes erwartungsvoller und lang ersehnter Auftritt ohne mich stattfinden, weil ich nicht in der Stadt bin (jammerschade) und mir ein paar Tage Erholung und Entspannung in der Natur gönne (bitternötig). So durchzieht denn wohl ein tiefer, tauber Schmerz meinen Körper ... und ein Schrei durchbricht die sternklare Nacht in der Uckermark AAAAAAARRRRRGGGHHHH!!
"I don't know about my dreams.
I don't know about my dreamin anymore.
All that I know is
I'm fallin, fallin, fallin, fallin.
Might as well fall in."
I don't know about my dreamin anymore.
All that I know is
I'm fallin, fallin, fallin, fallin.
Might as well fall in."
James Blake - Wilhelm Scream from TGC on Vimeo.
09.04.2011
Melancholisches zur Nacht IX
Heute Nacht kommt ein richtiger Kracher - allerdings eher aufbäumend kämpferisch und tendenziell destruktiv als melancholisch. Laufen wir auch wie Rob Dougan gegen den Strom von Konformismus und Opportunismus. Mit Hoffnung, Widerstand und Einsicht in einer Kleinstadt-Welt voll rückwärtsgewandter Mitläufer und Anpassertypen. Zeig's ihnen, Dougan in "Clubbed to Death", einem der Clubklassiker aus den 90er Jahren!
13.03.2011
Stop Radioaktivität!
![]() |
| Zerstörte Reaktorblöcke 1 und 3 des Kernkraftwerks Fukushima Eins in Japan. |
"Tschernobyl, Harrisburg, Sellafield, Hiroshima
Stop Radioaktivität
Weil 's um unsere Zukunft geht
Strahlentod und Mutation
Durch die Schnelle Kernfusion"
Kraftwerk - Radioaktivität
05.03.2011
Melancholisches zur Nacht VI
"He only takesand feeds his lowest needs
looks into a book he doesn't read
she said, he spent
too long time on his own
he used to
want you
to be close
He's never where he's at
tell him you're there
whenever he shows up"
Raz Ohara And The Odd Orchestra "Where you at"
RAZ OHARA AND THE ODD ORCHESTRA - WHERE YOU AT - APPARAT REMIX - OFFICIAL MUSICVIDEO from Antje Taiga on Vimeo.
20.02.2011
Melancholisches zur Nacht III
Trentemøller: "...Even though you're with another girl"
"Good morning Are you alone today? I'm burning Can I call you later and say? I will wait for you Even though you're with another girl And so am I"
...Eventhough you're with another girl from Trentemøller on Vimeo.
18.02.2011
06.02.2011
EmoFolkDubstepSongwriting
Dubstep wird Mainstream? Jedenfalls kommt dieser aus dem britischen Underground gestartete Musikstil als gefühlsbetonte Variante den Charts und somit auch dem Pop nun immer näher. Wird da vielleicht ein ganz neuer Musikstil aus der Taufe gehoben, wie Radio On3 mutmasst und dem selbst benannten "Whateverstep" nun im Februar einen ganzen Themenschwerpunkt widmet? Der ebenfalls aus London stammende Jamie Woon kontert Anfang April James Blakes gleichnamiges Debütalbum mit einem wohl ähnlich hörenswerten Album mit dem Titel "Mirrorwriting". Ich wage mal eine vorsichtige Voreinschätzung, dass es sich dabei um ein Werk im Emofolkdubstep-Stil handeln wird, welches die Verschmelzung diverser Musikstile weiter vorantreibt. Woons Songs, die man im Web schon hören kann, klingen smoothiger, nicht so experimentell wie bei Blake und auch massentaugliche Soul- und R&B-Einflüsse lassen sich heraushören, sind also zuhörerfreundlicher produziert. Wo Blake mit gospeligen Songstrukturen, heller Stimme, die von verstörend-verknarzten Bässen und Klavier begleitet werden, arbeitet, macht es einem Woon leichter, seine Songs zu mögen. Ich bin gespannt, welches der beiden Alben einen längere Halbwertzeit haben wird und richtungsweisender ist? Es werden bestimmt noch weitere Künstler auf den gut geölten Hype aufspringen und in diesem Jahr werden weitere Alben mit Dubstep-Einschlag folgen, die das pop-affine Publikum erreichen möchten. Ob das nun alles Marketing der Musikoberen ist, bleibt abzuwarten. Interessant bleibt die musikalische jedoch Entwicklung allemal.Jamie Woon@Myspace
26.01.2011
Let's dance the Swing
Welcome, Ladies & Gentlemen!
Today Electroswing with the Parov Stelar Band and their Song "Catgroove" performed by an agil guy with hat. Enjoy the one man show:
Today Electroswing with the Parov Stelar Band and their Song "Catgroove" performed by an agil guy with hat. Enjoy the one man show:
Encore:
Parov Stelar - Love from Etage Noir Recordings on Vimeo.
25.01.2011
Nachknaller
Zu den zahlreichen Bands, die mir in den letzten Jahren zwar oft zu Gehör, aber dann doch immer wieder (leider auch als Live-Act) durch die Lappen gegangen sind, gehören auch The Ting Tings. Unverständlicherweise, denn dieses Indie-Pop-Duo aus Salford (UK) macht erstklassige Songs und ist dabei noch sowas von sexy anzusehen, unglaublich! Ihr "That's not my name" (hier hören) gehört wohl mittlerweile zu den Indieclubklassikern und ist fester Bestandteil jeder elektromusikalsichen Rappelzappeldisko. Ich höre derzeit das 2008er Debütalbum "We started nothing" und bin mal wieder schwer begeistert, wenn auch weit nach dem ersten Hype um die Band vor fast 3 Jahren. Bald erscheint das zweite Album "Kunst" und ich bin äusserst angetan von der ersten Singleauskopplung "Hands", die ihr nun als sehr gefühlvoll dargebotene Akustikversion erleben könnt. Enjoy the fabulous show with Katie & Jules: Bei den Musikvideoproduktionen von The Ting Tings sticht das Video von "We walk" absolut heraus. Der Song beginnt mit einem sehr schönen Klavierintro und entwickelt sich dann unaufhaltsam electro-melodisch weiter, bis man selbst so hip und fluffig losgehen möchte:
Ting Tings "We Walk." from phil tidy on Vimeo.Hat jemand eine Idee, wie es zu dem Namen The Ting Tings gekommen ist? Ich habe keine Ahnung und habe auch nichts dazu finden können.
24.01.2011
Detached
Amazing Music-Clip! I love lonely astronauts like major Tom ... ! Spheric Electropop by Hundreds from Hamburg:
Directed by Stephane Leonard
Bossefiebrig
Axel Bosse ist gerade ganz weit weg. Doch in gut einem Monat wird das nun mehr vierte Album mit dem Titel "Wartesaal" des knuffigen Braunschweigers erscheinen. Seit dem Grossstadtblues "3 Millionen" (echt genialer Song und fantastisches Video dazu) wehre ich mich beständig, nicht vom um sich greifenden Bossevirus, das ja vor allem Frauen in meinem Freundeskreis befällt (und nicht wieder loslässt!!), erfasst zu werden. Aber, es fällt mir immer schwerer, mich vor Bosses Musik zu schützen. Den schönen Melodien und den klugen, dicht gewebten Texten, die so unglaublich existenziell und beziehungserfahren daherkommen, zu entkommen, ist mir unmöglich. Ich bin infiziert und so gebe ich meinen Widerstand endgültig auf. Schuld daran ist der Song "Yipi" vom neuen Longplayer und den gibt es schon mal als Akustikversion zum Ansehen/-hören und Dahinfliessen. Und ja, ich verspreche: ich werde auch zum nächsten Bosse-Konzert gehen! Ausserdem werde ich alle, wirklich alle Lieder von Bosse auswendig lernen, damit ich sie dann mit den anwesenden Zuschauer(inne)n lautstark mitsingen kann. Weibsvolk, bist du nun zufrieden?
Damit ich mich emotional stabilisiere, schiebe ich nun noch schnell das Video "U-Bahn" nach und nehme schon mal vorsorglich von allen aufkommenden emotionalen Sensibilisierungssymptomen Abstand, die mich mit den Songs auf "Wartesaal" erreichen werden! .... Ach manno, es bringt doch eh nichts,...schnüff....schnief.....!
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