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07.11.2013

Fundraising-Kampagne: BERLIN ON VINYL

BERLIN-BILDER AUF SCHALLPLATTENHÜLLEN

Ein Buchprojekt von Bernd Leyon - jeden Tag ein Cover gibt es hier

Unterstützen könnt ihr dieses Buchprojekt mit eurer Spende via Startnext hier


10.07.2012

Melancholisches zur Nacht XXIII

Zum doch ziemlich verregneten Sommer in diesem Jahr passt dieses Fan-Video zum Song "Breezy" von Conor Oberst aka Bright Eyes. Enjoy and good night!

02.07.2012

Hamburg Streetart 06/2012

Zwei schöne Stencils - gesehen in Hamburg. Rechts ein Kapuzenmädchen von El Bocho in St.Pauli und links ein Junge mit gestreiftem Pully an der Unterführung Julius-Leber-Strasse in Ottensen.

10.01.2012

Szenemenschen: Der Berliner Hipster

"Der Berliner Hipster: eine Parodie über den Berliner Szenemenschen, seine Angewohnheiten und modische Sprunghaftigkeit" 

Konzept & Planung: Jan Hanisch, Joel Montagud / Regie und Schnitt: Joel Montagud

20.11.2011

Yo.Yes.Oh! Berlin 2011. . . Shit!


Ganz famoses Video mit geschmeidigen Rhymes von Emus Primus: "Berlin spricht wieder" 


... und den ebenfalls sehenswerten ersten Teil gibt es hier zu sehen. Enjoy!

29.08.2011

Paris vs. NY

Bilder aus der sogenannten Alten Welt und der Neuen Welt stehen in diesem Kurzfilm des britischen Filmemachers J.W. Griffiths direkt nebeneinander. So verschieden die beiden Städte auch sind, so ähnlich die Bilder aus beiden Metropolen. Unterlegt sind die zweieinhalb Filmminuten mit einer zauberhaften Klaviermusik von Lennert Busch. Gefilmt wurde übrigens mit einem gewöhnlichen Smartphone.

Splitscreen: A Love Story from JW Griffiths on Vimeo.

24.06.2011

Bist du auch ein Kiezkiller?

 Anti-Gentrifizierungs-Steckbrief
Gesehen beim 48-h-Neukölln-Marathon und fotografiert von Lexxox

23.06.2011

Berlin Sunrise

Berlin im Song: diesmal "Berlin Sunrise" von Finks 2011er Album "Perfect Darkness". Der Engländer Finian Greenall, alias Fink, wechselte 2006 erfolgreich vom Electro-Produzenten ins bluesige Singer/Songwriter-Metier und spielt heute mit Begleitung als Trio im Berliner Quasimodo-Club.  
Update: SpiOn-Video zum Fink-Konzert in Berlin.
Bei aller finkscher Berlinschwärmerei, gänzlich unerreicht bleibt jedoch sein grossartiger Song "This is the thing":

Fink@myspace

01.06.2011

Paris by Night with James Vincent McMorrow

Ihr wisst es ja: ich schwärme für die Nacht, für stille, eindringliche Songs und für die Stadt aller (europäischen) Städte: Paris, naturellement! Dem Dubliner Sänger James Vincent McMorrow geht es wohl ähnlich und er war auf seiner Tour durch Europa auch in der französichen Hauptstadt und performte dort des nachts den Song "We are Ghosts". Ich habe McMorrow vor ein paar Tagen im Frannz-Club gesehen. Es war ein minimalistisches, unaufgeregtes und intensives Konzert mit einem gutgelaunten, sympathischen Sänger am Mikrofon, der nur mit Akustikgitarre auf der Bühne stehend, Songs aus seinem Debütalbum "Early in the Morning" spielte. Nicht nur die hohe, kehlige Stimmlage McMorrows erinnert mich an den Indie-Folk-Singer-Songwriter Justin Vernon, auch die Entstehungsgeschichte seines Debüts ähnelt der des Albums "For Emma, Forever Ago" von Bon Iver. Vernon zog sich für einige Monate in eine einsame Jagdhütte zurück, um die Trennung von seiner Freundin zu verarbeiten und sich den Schmerz von der Seele zu singen. McMorrow hatte eine etwas andere Motivation für seinen fünf monatigen Rückzug an die irische Küste, er wollte in Ruhe und mit enfachen Mitteln seine Kreativität entfalten. Und das ist ihm gelungen, wenn man das Ergebnis hört: ein bewegendes, feinsinniges und lebenskluges Album. Der von mir sehr verehrte Damien Rice bekommt nun mit McMorrow starke Konkurrenz aus seiner eigenen Heimat. Weitersagen!!


Website von James Vincent McMorrow
Artikel im Rolling Stone

23.02.2011

"Bitte Bitte" aus Berlin

Was bleibt in Erinnerung, wenn man eine Stadt verlässt? Einige Bilder und Farben, ein paar Gerüche und der Klang einer anderen Sprache.  Die Worte "Bitte Bitte", als Wunsch oder Aufforderung formuliert, sind wohl eine eher beiläufig aufgeschnappte Floskel, die Reisende, die in Berlin feierten und litten, in ihre Heimat mitnehmen. Es gibt nun Musiker, die dieses typisch deutsche, mal flehende, mal forderne "Bitte, bitte!" phonetisch so interessant finden, dass sie es vertonen und zu titelgebenden Songs machen. Beweis ist der jüngste Streich der PsychedelicElectropPop-Band Chikinki aus London. Da hat wohl eine Frau in einem kreuzberger Club einen ganz besonders bleibenden Eindruck auf Sänger Rupert Browne hinterlassen?! Chikinkis im März 2011 erscheinende CD wird zudem den Titel "Bitten" tragen.


Die Jungs von The Phoenix Foundation aus Neusseeland baten ebenfalls: "Bitte, bitte, bitte, please don't beat my friend/ bitte, bitte – I'm going back to Mitte again".  Ob sie von Schlägen verschont blieben, weiss ich nicht, aber auch ihr Song heisst "Bitte, bitte". Übrigens: TPF sind gerade auf Deutschland-Tournee, heute in Berlin im Magnet-Club und die kommenden Tage in Köln und Hamburg.


Aber zurück in die Vergangenheit! Und wir befinden uns nun im alten West-Berlin. Bereits 1988 baten Die Ärzte "Lass mich dein Sklave sein" in ihrem satirischen Sado-Maso-Fleh-Klassiker: "Bitte, bitte". Daraus liesse sich in der englischen Übertragung des Titels ein "Beaten, Beaten" machen. Das passte dann auch gut in die Zeit der Häuserkämpfe und Strassenkämpfe von damals. Das Ansehen des dazugehörigen Videos wird dringend empfohlen!

07.01.2011

Lichter Stadt Musik

Die Stadt Paris mag ich - und auf Dächer klettern, über der Stadt stehen und sie von oben zu überblicken sowieso. Die Nacht mag ich - und flirrende Lichter, die bis zum Horizont reichen. Xylophonklang und zarte Stimmen ... ja, mag ich auch! 
Von der französischen Band Satine gibt es ein Musikvideo zum Song "October Dane",  das ich genau aus oben genannten Gründen sehr sehr mag. Bonsoir et Salut!
Satine "October Dane" - Concert à Emporter from La Blogotheque on Vimeo.

03.01.2011

Phänomen Flaneur

"Verwischte der Flaneur der ersten Stunde noch seine Spuren in der Großstadtmenge, so muss es dem heute flanierenden Geist gelingen, sein Ich und all seine Leidenschaften an einer irrsinnigen Informations- und Überwachungsmaschinerie vorbei zu schleusen, aus der selten jemand nicht als fester und abgeschlossener Charakter, also als lebender Toter, wieder herauskommt."
Unter der Überschrift "Vom Überleben in der Metropole" meditiert Andreas Spechtl sehr klug über Das Flanieren als Lebens-, Denk- und Liebesform und gibt sich als neugieriger Spaziergänger in einer ihn immer wieder verschluckenden, aber auch inspirierenden Grossstadt zu erkennen.
"Der Flaneur jedoch kann unter bestimmten Umständen, in gewissen Konstellationen, für jeden und alles Liebe empfinden. Er ist der einzig wahre Liebende in den letzten Tagen dieser alten Welt und allein er kann in ihr noch Liebe erfahren."
"Flaneure aller Metropolen vereinigt Euch!" Möchte ich da lautstark rufen. Aber ach, das lasse ich dann mal und tauche lieber wieder ein in die faszinierende Anonymität der Grossstadt.

02.01.2011

Prenzlauer Berg Bashing

Update II, 07.01.11: Wie sich der Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg verändert, fragt Sieglinde Geisel im NZZ Artikel "Das Kiezgefühl in der Metropole".
Update I, 04.01.11: Mit der nötigen Trennschärfe setzt sich Dummy-Herausgeben Oliver Gehrs mit der "bösen Gentrifizierung" auseinander.

Silvester mit "Biofeuerwerk" gab es auch diesmal nicht im berliner Bezirk Prenzlauer Berg. Doch Rainald Grebe bringt das Lebensgefühl der Latte-Macchiato-Spiesser in seinem spöttischen Song über den furchtbar hippen Stadtteil gut auf den Punkt. Sich über die Zustände und Bewohner im Prenzlauer Berg lustig zu machen, gehört schon seit einigen Jahren zu den beliebten (aber auch sehr nervigen!!) Ritualen der Leute, die da selbst wohnen und leben. Die meisten Einwohner heute kennen diesen Stadtteil erst wenige Jahre und somit auch nicht mehr die kulturelle Vielfalt, Unangepasstheit und unterschiedlichen Lebensentwürfe seiner (in der Mehrzahl Ex-) Bewohner, die dort von Ende der 80er bis in die 90er Jahre lebten und dem Bezirk seine spezielle Prägung gaben. Diese Attraktivität hält eben noch bis heute an, wenn auch eher in den Geschichten und Legenden von damals. Da diese inspirierenden Einflüsse auch aufgrund von Gentrifizierung (siehe auch hier) nun fast verschwunden sind und die Dynamik des Wandels in Richtung bürgerliche Sittsamkeit eben nicht reicht, um sich zwischen Kinderklamottengeschäften,  Yogastudios und Kaffee-&-Kuchen-Läden wohl zu fühlen, sagen viele, sie wollten jetzt eh nur noch weg dort (aber macht natürlich kaum einer) und changieren eher zwischen Desillusion und Nabelschau.

03.11.2010

Rotes Ampelmännchen

... bei rot bleibe stehn
Aufgrund zahlreicher Nachfragen: Als Radfahrer in Berlin eine rote Ampel an einer Strassenkreuzung zu überfahren kostet 45€ Bussgeld plus 20€ Verfahrensgebühr plus 3,50€ für die Briefzustellung = 68,50€. Und als Führerscheininhaber sind zudem Punkte in Flensburg nicht ausgeschlossen. Also egal, ob an der Kreuzung alles steht und das grüne Ampelmännchen nur noch 2,38 Sekunden auf sich warten lässt: Augen auf im Strassenverkehr! Ein Polizist  könnte hinter der nächsten Ecke lauern ;-)